Spektrale Strahlungsverteilung

Das Spektraldiagramm einer Lichtquelle zeigt auf der horizontalen Achse die Lichtwellenlänge in Nanometer, die senkrechte Achse gibt die Strahlungsleistung (in Milliwatt) als Intensitätsanteil in Prozent wieder, wobei die Lichtwellenlänge das Sehvermögen des Menschen zwischen Ultraviolett (ca. 380nm) und Infrarot (ca. 780nm) abbildet.

Weißes Licht setzt sich in der Regel aus mehreren Wellenlängen zusammen – das kennen wir aus der Schule, wenn Licht mit Hilfe eines Prismas „aufgebrochen“ wird. Auch die Natur zeigt uns mit einem wunderschönen Regenbogen, dass weißes Licht nicht einfach nur „weiß“ ist.
Aus der Spektralgrafik kann die Lichtfarbe abgeleitet werden. Experten können aus dieser Grafik sogar näherungsweise die Farbtreuewerte für die einzelnen Messfarbtöne berechnen.

Generell gilt jedoch, je höher die Spitzen der Grafik im linken, blauen Bereich liegen, desto „kälter“ die Lichtfarbe. Liegen die Spitzen weiter rechts, desto „wärmer“ die Lichtquelle. Je homogener die Kurve – d.h. je kleiner die Unterschiede zwischen den Tälern und Bergen der Kurve – desto besser ist die Farbwiedergabe der Farbtöne der angestrahlten Gegenstände (= RA Wert).